| Und das Tier bringt alle dahin, die Kleinen und die Großen, und die Reichen und die Armen, und die Freien und die Sklaven, daß man ihnen ein Malzeichen an ihre rechte Hand oder an ihre Stirn gibt; und dass
niemand kaufen oder verkaufen kann, als nur der, welcher das Malzeichen hat.... (Aus dem letzten Buch der Bibel: der Offenbarung, Kapitel 13, die Verse 16 bis 18) Fantastisch!
Im Supermarkt keine langen Schlangen mehr an der Kasse: Die Preise lese ich per Handscanner ein und schwupp liegt das Knäckebrot in meinem Einkaufskorb. Bezahlt wird mit Kundenkarte - und schwupp ist das Geld vom Konto abgebucht. Auf der Heimfahrt erinnert der Bordcomputer an den nächsten Service-Intervall, bannt die Motordaten auf Speicherchip.. Ein Anruf vom Handy und der Termin ist gebucht - per elektronischem Westentaschen-Organizer. Die Kontoauszüge hole ich mir bequem am heimischen Schreibtisch - via Telefon, PC und Online-Dienst. Es bleibt genug Zeit, mir aus dem Internet die aktuelle Ausgabe der Tagesschau zu holen und den Abend gemütlich vor dem flimmerfreien Ultraflach-TV-Bildschirm zu verbringen.
Oh wunderbare Welt?! Die „Segnungen der Technik" reichen weit. Oben Geschildertes gehört für sehr, sehr viele Menschen schon heute zum Alltag. Das alles macht das Leben in der Tat sehr bequem. Moderne Medien machen das Leben schneller. "Multi-Media" heißt das Wort des Jahrzehnts. Das Ende der Fahnenstange
ist längst nicht erreicht. Was sind schon zehn Jahre im Technologiezeitalter? Spätestens dann werden wir müde lächeln über Zeiten, als es 20 Fernsehprogramme gab. Glasfaserleitungen transportieren Telefon- und Fernsehsignale in einem Rutsch ins Wohnzimmer. Auf den TV-Schirm kommt das, was ich will und statt der Fernsehgebühr wird pro Film gezahlt. Giga-Festplatten der TV-Anstalten speichern, was ich geguckt habe. Auch Türschlüssel sind von gestern:
An meiner Haustür erfaßt eine Kamera mein Ohrläppchen, analysiert Augenfarbe, Mundwinkel und läßt mich ein. Wir werden kurz vor dem Sprung zur vierten oder fünften Computergeneration sein: der Verbindung von menschlichem Gehirn und Computerintelligenz. „Dann bleibt unser Wissen der Nachwelt erhalten", schwärmen schon am Ende des 20. Jahrhunderts Wissenschaftler und forschen im Auftrag der Bundesregierung. Das ist „sciene", aber nicht „fiction". Das letzte Buch der Bibel, die Offenbarung des Apostels Johannes, gewährt einen verschwommen Blick in die Zukunft. Auch wenn wir die Bilder und was Johannes vor 1900 Jahren in einer Art Vision gesehen hat, nur schwer verstehen, soviel ist klar: Gott zeigt, daß eine Zeit kommt, in der nur noch Menschen mit einem „Zeichen" einkaufen können. Die Kreditkarte
ist es wohl nicht. Technisch schon heute machbar (und erprobt) sind unsichtbare Codes auf unserer Haut - eine Art Tätowierung. Moderne Computer erkennen uns aber heute schon ohne solchen Schnickschnack. Wie sich einst Menschen vor toten Holzfiguren verbeugten, von ihnen Rettung, einen Sinn im Leben, erflehten, so beten Menschen heute moderne Technik an. Gebannt wie ein Kaninchen
im Kegel der Autoscheinwerfer starren wir auf die Zukunft, die vermeintliches Heil bringen soll. Doch die Zukunft führt uns eines Tages in eine böse Falle - wenn wir von ihr alles erhoffen. Es kommt nicht darauf an, welche renomierte Bank uns Kredit gibt, ob wir eine goldene oder bronzene Plastikkarte im Geldbeutel umhertragen oder in welcher Datenbank unser Gesicht
gespeichert ist und damit Tür und Tor öffnet. Sondern es kommt darauf an, ob Ihr Name im Buch Gottes aufgeschrieben ist. Das zeigt die Vision, die Gott dem Propheten Daniel gezeigt hat, aufgeschrieben im Buch Daniel, Kapitel 12, in den ersten drei Versen: „Und in jener Zeit wird dein Volk errettet werden, jeder, den man im Buch aufgeschrieben findet. Und viele von
denen, die im Staub der Erde schlafen, werden aufwachen: die einen zu ewigem Leben und die anderen zur Schande, zu ewigem Abscheu. Und die Verständigen werden leuchten wie der Glanz der Himmelsfeste; und die, welche die vielen zur Gerechtigkeit gewiesen haben, leuchten wie die Sterne immer und ewig." (H.) |