| „Das ist der Stein, der von euch, den Bauleuten, für nicht geachtet, der zum Eckstein geworden ist.”
(Apostelgeschichte 3, Vers 11) Ein Stein des AnstoßesDen einen lässt es kalt, wenn er historischen Boden betritt. Dem anderen laufen abwechselnd kalte und warme Schauer über den Rücken beim Gedanken, was Steine alles „gesehen” haben. Im Jerusalemer Tempel gab es ein „Allerheiligstes”, das nur der höchste Priester
betreten durfte. Weil 2000 Jahre später keiner mehr weiß, wo es war, schlagen sehr fromme Juden einen sehr großen Bogen um das ganze Gelände. Etwas außerhalb der Stadtmauern gab es einst einen kleinen Garten namens Gethsemane. Heute stehen hier nur noch einige beeindruckend knorrige, uralte Ölbäume. Sind sie vielleicht so alt, dass die römischen Soldaten über ihre Wurzeln stolperten, als sie Jesus verhafteten? Gäbe es nicht Stadtführer, Besucher würden auf Schritt und Tritt an
hochinteressanten Zeugen der Geschichte vorbeirennen. Vieles lassen selbst Archäologen links liegen, weil Zeit und Geld fehlen. Viele Schätze liegen metertief unter der Altstadt, vergessen. Was bringt dieses Graben in der Vergangenheit? Es gibt Auskunft über unsere Herkunft, unseren Weg, unsere Richtung. Es „untermauert” verlorengeglaubte Werte. Jesus selbst bezeichnet sich als „Grund-” oder „Eckstein”. Das ließ ihn zum „Stein des Anstoßes” werden. Am Kreuz von Golgatha, dachte man, würde sich die Sache erledigen. Viele Menschen lassen ihn bis heute links liegen. Dabei bedarf es keiner archäologischen Kenntnisse und keines Geldes, um diesen „Schatz” zu bergen. Vielmehr ist das Herz
gefragt und ein Sehnen nach Antworten. Woher komme ich? Wozu lebe ich? Wohin gehe ich? Jesus Christus kann zum echten Fundament Ihres Lebens werden! (H) Eine Frage an Sie/Dich: Geld, Versicherungen, Ansehen, Titel, Familie: Trägt mein Fundament bis über den Tod
hinaus? |