Relativität(stheorie)

Mensch und Weltall - Raum für Unendlichkeiten

Rechte: Hemera

 

 

Alles ist relativ

Hat die Minute wirklich 60 Sekunden? Und der Meter: Ist er immer 100 Zentimeter lang? Ich bezweifle das.

 

Tausend Jahre sind für dich, Gott, wie ein einziger Tag, wie ein Tag, der im Flug vergangen ist, wie eine Stunde Schlaf. Die Bibel: Psalm 90, Vers 4.

 

Kennen Sie Einstein?

Jenen Wissenschaftler mit der weißen Struwwelfrisur? Vor 100 Jahren veröffentlichte Einstein Artikel, welche die Vorstellungen von Wissenschaft kräftig durcheinander wirbelten.

So beschäftigte er sich auch mit der Relativität.

 

Die Zeit rast
Zeit ist demnach relativ. Je schneller sich ein Objekt bewegt, desto langsamer läuft die Zeit. Wenn irgendwann einmal Raumschiff Enterprise auf die Reise geht, dann werden die Uhren an Bord anders ticken. Nehmen wir an, die Enterpreise flöge mit „voller Impulskraft“ (einem Viertel der Lichtgeschwindigkeit) zur nächsten Sonne. Reisezeit: 20 Jahre Erdenzeit hin, 20 zurück.Raumschiff - Reisen mit Warp ? Die Besatzung an Bord erlebt tatsächlich jedoch 480 Tage weniger. Experimente im Teilchenbeschleuniger CERN haben diese Theorie nachgewiesen.

Fazit: Zeit ist veränderlich. Es kommt auf den Standpunkt, oder besser unsere Bewegung, an.

Gestauchter Meter
Nehmen wir so etwas simples wie einen Meter. Ein Meter wurde 1791 als der zehnmillionste Teil eines Viertels des Erdmeridians (Erdquadrant) definiert, der durch Paris führt. Heute wissen wir, dass sich die Astronomen um 0,2 mm verrechneten. Das Urmeter wurde nach seiner Fertigstellung am 22. Juni 1799 im Archiv der französischen Republik in einem Stahlschrank verschlossen, wo es sich bis heute befindet. Inzwischen gibt es genauere Definitionen.

Wissenschaft wäre nicht Wissenschaft, wenn sie nicht immer wieder neues Wissen schafft.
E

Rechte: hemera

xplodiert irgendwo im Weltall nun ein Stern, so eine These der Wissenschaftler, rasen so genannte Gravitationswellen durch die Galaxie. Sie sollen angeblich alles stauchen oder dehnen, was ihnen in die Quere kommt. Rollt also eine solche Welle über die Erde, so ist alles hier für einen winzigen Moment eine winzige Einheit kürzer oder länger.

Wissenschaftler liegen bereits an fünf Orten der Erde auf der Lauer. Südlich von Hannover ragen die beiden Arme der Detektors GEO 600 jeweils 600 Meter weit in die Landschaft. In zwei luftdicht abgeschlossenen Rohren laufen Laserstrahlen, um eben diese Gravitationswellen zu messen. 2013 soll Lisa starten: ein Gravitationswellen-Detektor soll aus dem Orbit messen, wie sich die Erde dehnt oder staucht.

Fazit: Es kommt auf den Standpunkt an.

 

 

Zusammengefasst:
So unveränderlich und fest definiert, wie wir die Erde sehen, ist sie in Wirklichkeit gar nicht. Wir wissen heute bereits: Das Weltall ist unendlich groß. Es gibt Effekte und Objekte, die sich kein Wissenschaftler vorstellen kann.

Bei Gott ist eine Nacht wie 1000 Jahre - so beschreibt es die Bibel. Nachzulesen in Psalm 90, Vers 4 und im 2. Petrus-Brief, Kapitel 3, Vers 8.

„Alles” sei für ihn oder durch ihn geschaffen, meint die Bibel (Brief an die Kolosser, Kapitel 1, Vers 16). Unvorstellbar? Klar, genauso wie die „Unendlichkeit” des Alls. Aber es gibt sie. Und es gibt Gott. Gott bräuchte sich nicht einmal an irdische Gesetze der Physik halten. Doch selbst die  lassen Raum für göttliches Handeln. Gott überwindet Raum und Zeit in Nullkommanichts.

CH

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