Acht Abende live nach Essen geschaltet:
Bis zu 140 Besucher kamen pro Abend zu den Altenaer ÜbertragungsortenEssen/Altena. Bis zu 140 Zuschauer erlebten in der vergangenen Woche die ProChrist-Abende in Altena. An den 1.304 Orten in Europa saßen insgesamt 1,8 Millionen Menschen,
die den acht Live-Übertragungen aus Essen folgten. Damit verzeichnet ProChrist erneut einen Besucherrekord. Die starke Resonanz führt Redner Ulrich Parzany auf einen großen Hunger nach Leben, nach Halt und Orientierung der Menschen
zurück. „Gerade in Zeiten politischer Umbrüche und persönlicher Krisen gibt die Bibel zuverlässige Antworten", so der Generalsektretär des CVJM in Deutschland. Dies hätten die Besucher gespürt. Über 26.000 Besucher haben in Essen und an den angeschlossenen Orten persönliche Beratung gesucht.
Die Altenaer Veranstalter hatten bewusst einen kleineren Rahmen gewählt. In der Stadtmitte saßen bis zu 52 Gäste vor der
Videowand. Zum festlichen Auftakt-Dinner waren 80 Gäste gekommen. In Evingsen kamen an den Abenden bis zu 90 Zuschauer. Pantomime, Interviews und Lebensberichte auch lokal Angesichts des professionellen Programms aus Essen verzichteten beide Orte auf ein aufwändiges Vorprogramm. Im Gemeindehaus der evangelisch-freikirchlichen Gemeinde Altena beschränkte es sich auf maximal 15
Minuten: Jugendliche waren selbst mit der Videokamera los marschiert und hatten Passanten in der Innenstadt befragt: „Was glauben Sie?“. Die Antworten flimmerten über die Leinwand. An einem anderen Tag stimmte ein Pantomime in das Thema ein. Es gab Interviews und die Gemeindegruppen stellten sich vor. Höhepunkt in Essen: Ze Roberto Einer der Höhepunkte der Satelliten-Übertragungen waren die
Auftritte der beiden Bundesligakicker Zé Roberto vom FC Bayern München und Cacau vom 1. FC Nürnberg, die sich öffentlich zum christlichen Glauben bekannten. Zé Roberto wörtlich: „Ich hätte nie gedacht wie spannend es ist, in der Bibel zu lesen. Da habe ich entdeckt, dass Gott etwas Besonderes mit mir vorhat.“ Als Resümee seines Lebens als Christ sagte der Münchner Fußballprofi: “Ich bin ein glücklicher Mensch, weil ich Christ bin.” Auch Prominente aus Kirche, Politik und Wirtschaft nahmen an der zentralen ProChrist-Veranstaltung in Essen teil, darunter der Vorsitzende des Rates des EKD, Präses Manfred Kock (Düsseldorf), der Präses der EKD-Synode, Dr. Jürgen Schmude (Moers). Der ProChrist-Vorsitzende Dr. Raimund Utsch (Marl) sagte, das große Interesse an den ProChrist-Abenden sei auch durch die Unsicherheit und den während der Woche ausgebrochenen Krieg im Irak gefördert worden. Spenden für den Frieden Während der Abende wurde an vielen Orten für den Frieden gebetet. Bei einer Sammlung für Hilfsprojekte in Israel und in den palästinensischen Autonomiegebieten spendeten die Besucher als Zeichen der Hoffnung für die Krisenregion Nahost über 300.000,-- Euro. Gesamtkosten: 7,5 Mio. Euro Der ProChrist-Gesamtetat für die Jahre
2002 und 2003, inklusiv der Kosten der mehr als 1.300 Veranstaltungsorte, beläuft sich auf rund 7,5 Millionen Euro. Dieser Etat wird zu mehr als 85 % aus Spenden finanziert. |