NY 40

Verloren im All - Riesen-Asterioid kreuzt die Erd-Laufbahn

Voraussichtlich am 18. August 2002, zwischen fünf und neun Uhr morgens, hängen die Astronomen wieder eng an ihren Telekopen: Gerade eineinhalb Mondstrecken entfernt, rast ein 600 Meter langer Block aus Stein und Eisen an der Erde vorbei.

Ein solcher „Kleinplanet” kommt vielleicht alle 50 Jahre daher geflogen. Viele lebendige Planeten wie die Erde dürften die Laufbahn von „NY 40” nicht gekreuzt haben. Es muss fast eine Sensation sein für diese Dreckschleuder, einen solch bunten Planeten zu sehen: die blauen Meere, die grünen Wälder, die weißen Pole. Der nächste Planet, der rote Mars, zieht erst 79 Millionen Kilometer weiter weg seine Bahn.

Unvorstellbar: 79 Mio. Kilometer bis zum Mars
Können Sie sich diese Strecke vorstellen? Würden wir Erdkugeln wie eine Perlenkette vom Original-Globus bis zum Mars spannen, bräuchten wir 6208 Stück. Immer noch nicht vorstellbar?

Damit`s nicht ganz so unübersichtlich wird, verkleinern wir die Planeten auf Erbsengröße. Kontinente schrumpfen zu Staubkörnern, Menschen zu Bakterien. Wir müssten die rote Kugel 62 Meter weit weg bringen von der blauen.

Eine von 100 Milliarden Sonnen
149,6 Mio. Kilometer trennen uns von der Sonne. Der Reaktor unseres Planetensystems ist einer von ca. 100 Milliarden Sternen der Milchstraße. Die Sonne umkreist eine Art galaktisches Zentrum, das 10 hoch 17 km von ihr entfernt ist.

Damit hätten wir „grob” unser All beschrieben. Ich komme mir fast verloren vor in dieser unendlichen Weite. Ziehe ich nicht genauso sinnlos meine Kreise durch das weite Nichts wie NY 40?

"Gott weiß, wie vergänglich wir sind; er vergisst nicht, dass wir nur Staub sind. Der Mensch ist das Gras, er blüht wie eine Blume auf dem Feld. Wenn der heiße Wüstenwind darüberfegt, ist sie spurlos verschwunden, und niemand weiß, wo sie geblüht hat." Psalm 103, Verse 14 - 16.

Bin ich auch ein verlorenes Stück Materie im All?
Nein! Ich bin kein regungsloser Klotz auf einer planlosen Reise durch das Nichts. Christen glauben an einen Schöpfer-Gott, der nichts dem Zufall oder einer Evolution überlässt. Er bestimmte exakt die Entfernung zur Sonne, die unseren Planeten erblühen ließ. Er gab der Erde einen Satelliten, den Mond, der fortan Ebbe und Flut steuern würde.

Er konstruierte den genialen menschlichen Körper. Seit vielen Tausend Jahren beobachtet Gott das Treiben auf der Erde und versucht, wieder Kontakt zu bekommen mit dem Menschen. Deshalb plante er eine Mission: Über 30 Jahre sollte sie dauern. So um das Jahr 0 unserer Zeitrechnung „landete” Jesus Christus - Gottes Sohn - auf diesem Planeten. Man kennt die Story: Gekreuzigt, gestorben, begraben und am dritten Tag auferstanden. „Denn Gott hat die Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab. Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht verlorengehen, sondern das ewige Leben haben.” (Johannes-Evangelium Kapitel 3, Vers 16). Das sind galaktische Perspektiven: ewig, immer, unendlich.

Jesus starb am Kreuz

Gottes Sohn wurde Mensch und lebte unter uns. Gottes Liebe ist unendlich und daher kaum zu verstehen.

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