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Da bildete Gott, der Herr, den Menschen, aus Staub vom Erdboden und hauchte in seine Nase Atem des Lebens; so wurde der Mensch eine lebende Seele.” (Aus dem ersten Buch der Bibel: 1. Mose Kapitel 2, Vers 7)
„Argwohn ist angebracht”, titelte vor einiger Zeit die Zeitschrift „Bild der Wissenschaft”. Anders formuliert: In der Wissenschaft ist nicht alles Gold, was glänzt. In einer Abteilung des Kölner Max-Planck-Institutes hatte eine Angestellte über Jahre Untersuchungsergebnisse gefälscht. Sechs Jahre lang publizierten die Kölner (laut Bericht der Zeitschrift) “falsche Ergebnisse” über Züchtungsforschung. „Bild der Wissenschaft” interviewte Institutsdirektor Prof. Jozef Schell einige Monate später. Offen sprechen Journalisten und Wissenschaftler über „Fälschungen” wissenschaftlicher Ergebnisse in aller Welt und vermuten „nur die Spitze des Eisbergs” zu kennen. Das Magazin zitiert den Kölner Professor: „Der Druck auf die Wissenschaftler, rasch interessante Ergebnisse zu publizieren, ist ... größer geworden. Man muss ... wachsamer sein als früher, wenn man überraschende Ergebnisse zu lesen bekommt.” Damit bringt der x-fach ausgezeichnete Prof. zwar nicht die ganze Wissenschaft ins Wanken - holt sie aber ein Stückchen runter vom hohen Roß. Neandertaler aus dem menschlichen Stammbaum geschmissen Steht Ihr „Wissen” und damit Ihre Seele vielleicht auch auf wackligen Füßen grauer Theorie, die morgen revidiert werden muss? Wer sich sehr für wissenschaftliche Themen interessiert, sollte sich das Internet-Angebot von “Wort und Wissen” anschauen. | |||
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