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Typisch: Allgemeines Priesterum Es gibt einige
charakteristische Besonderheiten unserer Gemeinde. Dazu gehört, dass Gemeinden wie unsere so gut wie kein hauptamtliches Personal beschäftigen. Lediglich gemeinsam mit anderen Gemeinden oder sogar auf Bundesebene finanzieren wir “Vollberufler” für spezielle Aufgaben. Natürlich: Nicht jeder kann alles. Aber die Arbeit ruht auf vielen oder sogar allen Schultern. So gibt es keine Ordinationen oder Prüfungen, bevor jemand für eine Predigt auf die Kanzel steigt. Jeder Christ darf einen Menschen, der zum Glauben an Jesus Christus gekommen ist, taufen. Auch Gebet oder Abendmahl („Brotbrechen”) sind an keinerlei Amt oder Person gebunden. Grund ist das biblische Prinzip des „allgemeinen Priestertums: Jedes Gemeindemitglied hat eine Aufgabe in der Gemeinde und/oder darüber hinaus. Die Bibel vergleicht die (weltweite) Gemeinde der Christen mit einem lebendigen Körper: - Jesus Christus ist der Kopf dieses Organismus’ (Kolosser-Brief Kapitel 1, Vers 18): „Jesus Christus ist das Haupt der Gemeinde, die sein Leib ist. Mit ihm hat alles angefangen.” Der Apostel Paulus beschreibt es recht bildreich in seinem Brief an die Gemeinde in Korinth: (1. Korinther Kapital 12 ab Vers14): „Nun besteht aber ein Körper aus vielen einzelnen Gliedern und Organen, nicht nur aus einem einzigen. (...) Die Schlussfolgerung ist die einer Aufgabenteilung: (wiederum Paulus im Brief an die Korinther, Kapitel 12, Vers 28): Im gleichen Zusammenhang (zwei Verse zuvor) schreibt Paulus etwas über lebendige, abwechslungsreiche Gemeinde-Treffen: „Was heißt das nun ganz praktisch (...)? Wenn ihr zusammenkommt, hat jeder etwas beizutragen: Einige singen ein Loblied, andere legen Gottes Wort aus. Einige geben weiter, was Gott ihnen klargemacht hat, andere beten in unbekannten Sprachen, die dann für alle ausgelegt werden. Wichtig ist, dass alles zum Aufbau der Gemeinde geschieht.” |
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