Abendmahl

Typisch: Abendmahl (“Brotbrechen”)

Paulus schreibt im ersten Brief an die Korinther, Kapitel 11, ab Vers 23:
Denn diese Anweisung habe ich vom Herrn empfangen und an euch weitergegeben:
In der Nacht, in der unser Herr Jesus verraten wurde, nahm er das Brot,  dankte Gott dafür, teilte es und sprach: «Das ist mein Leib, der für euch hingegeben wird. Denkt daran, sooft ihr dieses Brot eßt!» Dann nahm er den Kelch und sprach: «Dieser Kelch ist der neue Bund zwischen Gott und euch, der durch mein Blut besiegelt wird. Denkt daran, sooft ihr daraus trinkt!»
Denn jedesmal, wenn ihr dieses Brot eßt und aus diesem Kelch trinkt, verkündigt ihr den Opfertod des Herrn. Und daran sollt ihr festhalten, bis er wiederkommt.

Keine andere “Veranstaltung” wird uns von Jesus so nahe gelegt, wie das Abendmahl. Es ist sein ausdrücklicher Wunsch. Jesus wünschte sich, dass seine Nachfolger dieses Mahl wiederholen, bis er eines Tages wieder auf die Erde kommen würde. Nur Stunden nach diesem Essen wurde Jesus verhaftet und dann gekreuzigt.

Wie es in der biblischen Apostelgeschichte geschildert wird, feiern wir einmal wöchentlich das “Abendmahl”: im Rahmen unseres Gottesdienstes, der um 10 Uhr beginnt.
Wir nennen das Abendmahl “Brotbrechen”, weil wir tatsächlich ein Stück Brot zerteilen und jeder Teilnehmer ein Stück isst. Im Anschluss gehen Gläser mit Traubensaft durch die Reihen, von dem jeder einen Schluck trinkt.

Wir erinnern uns daran, was Gottes Sohn erlitten hat, um uns zu retten. Das Abendmahl ist ein reines Gedächtnismahl und kein Sakrament. Es besitzt nach unserer Überzeugung selbst keine errettende Wirkung. Das Brot versinnbildlicht den Leib Christi. Der Wein oder Traubensaft steht für das Blut, das Christus am Kreuz vergoss. Jesus Christus starb am Kreuz von Golgatha, damit wir leben können. Das stimmt uns traurig und froh zugleich.

Unserer Gottesdienst dauert eineinhalb Stunden. Die Zeit am Sonntagmorgen nutzen wir, um uns zu erinnern an Gottes Handeln: durch Lieder, Lesen von Bibeltexten, Berichten aus dem Alltag der Gemeindemitglieder und Gebeten. Außerdem gibt es eine Predigt.

Um auch Menschen, die einmal Probleme mit Alkohol hatten, die Teilnahme zu ermöglichen, reichen wir im Kelch Traubensaft statt Wein.
Das Brotbrechen ist nach unserem Verständnis auch ein Sinnbild der Gemeinschaft der Christen. Jeder, der um die Vergebung seiner Sünden weiß,
- weil Jesus für ihn am Kreuz gestorben ist, und
- er Christus als Herrn seines Lebens sieht,
der ist eingeladen, mit uns dieses Abendmahl zu feiern.

efg Altena:  www.christen-in-altena.de  oder zurück zur Rubrik “Typisch”  

Ev.-freikirchl. Gemeinde Altena, Lüdenscheid er Str. 20, 58762 Altena (Westfalen)

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